Framebuffer Bootlogo selbst erstellen
Ich habe mir gerade mal den neusten Vanilla-Kernel 2.6.27.10 installiert und wollte mir ein eigenes Bootlogo für den Framebuffer erstellen. Es hat einige Zeit an Recherche gebraucht um herauszufinden wie das genau geht aber hier nun die Lösung:
Also wie ich herausgefunden habe soll das Bild eine Grösse von 80×80 Pixeln besitzen und maximal 224 Farben. Das mit den 224 Farben geht bereits aus der Kernelkonfiguration hervor: “ Standard 224-color Linux logo“. Das mit den 80×80 Pixeln habe ich im Netz gefunden, weiss aber nicht ob nicht doch auch höhere Werte bei der Pixelanzahl möglich sind.
Am besten erstellt man mit Gimp ein solches Bild und speichert es als PNG (im folgenden meinlogo.png genannt).
Nun muss man erstmal das Paket netpbm installieren damit wir unser Logo in das richtige Format konvertieren können. Dies geht nach der Installation des Paketes mit dem simplen Befehl:
pngtopnm meinlogo.png | pnmtoplainpnm > logo_linux_clut224.ppm
Und das war es eigentlich auch schon. Das so erzeugte Bild mit dem Namen logo_linux_clut224.ppm kopiert man noch nach /drivers/video/logo/logo_linux_clut224.ppm des entpackten Kernel-Quellcodes. Damit überschreibt man das alte Bild was meist distributionsspezifisch ist oder beim Vanilla-Kernel einfach unser Lieblingspinguin Tux.
Beim Konfigurieren des Kernels muss man nun noch dran denken „Device Drivers -> Graphics Support -> Bootup logo -> Standard 224-color Linux logo“ zu aktivieren und das wars.
Wenn der Kernel nun installiert ist und man bootet ihn mit aktiviertem Framebuffer wird man sein selbst erstelltes Bild sehen (je 1 mal pro Core/CPU).
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