Rorschachs Tagebuch

Debian nativ auf dem Neo Freerunner August 17, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenSource — Rorschach @ 16:40
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Dieses Wochenende wurde Debian nativ für das Neo Freerunner freigegeben. D.h. vollen Zugriff auf das Debian-Repository (> 20000 Pakete) und eine zumindest für mich gewohnte Arbeitsumgebung.

Debian on NeoFreerunner Main-Screen

Die Installation und weitere Informationen kann man diesem Wiki-Artikel entnehmen: http://wiki.openmoko.org/wiki/Debian . Ist eigentlich ziemlich einfach und straight-forward. Man sollte dabei dran denken, dass Debian mehr Festplattenplatz als OpenMoko, Qtopia oder FSO benötigt und deswegen auf einer SD-Karte installiert wird. Die mit dem Neo mitgelieferte mit ihren 512MB ist dabei recht schnell voll und man sollte sich lieber eine grössere zulegen. Ich werd mir die Tage eine 8GB Karte kaufen.

Als Mobile-Anwendung läuft Zhone auf dem Handy, was von FSO schon bestens bekannt ist.

Einige Probleme wie das suspend Problem mit dem “white screen of death” (WSOD) sind auf Debian genauso vorhanden, wie auf den anderen Images. Es liegt wohl am Kernel..

Ich hab mir (siehe Screenshots) ein kleines Debian-Theme für Zhone gebastelt. Dafür muss man die /usr/share/zhone/zhone.edj editieren. Wie das geht kann man hier erfahren.

Debian on Neo Freerunner Screen-lock

 

Grosse Openmoko Probleme heute gefixt August 11, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko — Rorschach @ 14:20
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Zwei grosse Probleme mit dem 2008.8 Image konnten heute zumindest teilweise gefixt bzw. umschifft werden.

Problem 1: Keine richtige fullqwerty-Tastatur. Die Lösung des Problems kann hier gefunden werden: http://wiki.openmoko.org/wiki/Om2008.8_Keyboard#Using_the_Full_Qwerty_keyboard

Problem 2: Es erscheint kein Pin-Dialog nach dem Booten. Den Workaround findet man auf der Mailingliste wenn man diesem Thread folgt: http://lists.openmoko.org/pipermail/community/2008-August/026096.html

 

Screenshots unter Openmoko mit gpe-scap August 9, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko,OpenSource — Rorschach @ 16:39
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Mit der Anwendung gpe-scap kann man Screenshots unter Openmoko, FSO und sicher auch Qtopia (letzteres nicht getestet) machen.

Man installiert das Programm entweder über die Gui mit “INSTALLER -> Miscellaneous -> gpe-scap” oder über die Kommandozeile mit opkg install gpe-scap. Danach kann man das Programm starten. Problem an der Sache ist jedoch, dass man so 1. nur einen Screenshot des Mainscreens machen kann und 2., dass der so erzeugte Screenshot immer den Loading… Balken im Bild hat und somit ziemlich unbrauchbar ist.

Um einen brauchbaren Screenshot zu machen solle man sich deswegen per ssh mit seinem Freerunner verbinden und dann führt man in der Konsole den Befehl DISPLAY=:0 gpe-scap aus womit man einen Screenshot des momentan sichtbaren Bildschirms macht.

 

Om 2008.8 Review

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko,OpenSource — Rorschach @ 16:01
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So nachdem ich vor ca. 24h angefangen hatte das neue Release zu testen folgt nun ein kleines Review.

Also erstmal zu den Anwendungen. Om 2008.8 kommt standardmässig mit einem Adressbuch, einem Dialer, TangoGPS, Messages (für SMS) , einem Einstellungsdialog in dem man einige wenige Einstellungen vornehmen kann, dem Spiel Sudoku und einer Anwendung mit der man weitere Programme nachinstallieren kann. Was auffällt ist, dass es standardmässig keine Terminalanwendung beinhaltet. Dies kann man jedoch nachinstallieren bleibt jedoch auf Grund der Tastatur unbenutzbar. Denn im Gegensatz zum FSO 2 gibt es keine schöne Full-qwerty Tastatur sondern nur so eine á la T9-SMS-Auto-Vervollständigungs-Tastatur die nahezu unbenutzbar bleibt. Die Verbindung via ssh ist also wieder ein must-have. Die Anwendungen reagieren alle meist noch ziemlich träge und starten im Durchschnitt mit einer Verzögerung von 5 Sekunden nachdem man auf sie geklickt hat.

Mal noch drei Screenshots für euch. Einmal vom Mainscreen mit ein paar Anwendungen die ich bereits installiert habe: klick, einmal vom Settings-Menü: klick und einmal vom graphischen Installer: klick.

Es gibt aber leider noch einige Bugs die Om 2008.8 für mich momentan unbenutzbar machen:
* Es erscheint keine Pin-Abfrage beim Starten, deswegen funktioniert GSM überhaupt nicht (Bug: 1765).
* Die Batterieanzeige funktioniert nicht. Man sieht also weder wie voll die Batterie ist, noch ob sie momentan aufgeladen wird.

Deswegen werde ich jetzt erstmal zu FSO 2 wieder umstellen und schauen wie sich Om 2008.8 in den nächsten Tagen entwickelt. Also mit dem Batteriebug könnte ich noch leben, da man die Informationen auch aus /sys/devices/platform/bq2700-battery.0/power_supply/bat/capacity bzw. /sys/devices/platform/bq2700-battery.0/power_supply/bat/status auslesen kann. Doch der GSM-Bug macht es einfach unbenutzbar und das Tastaturproblem ist auch sehr nervig.

 

Openmoko Om 2008.8 wurde released August 8, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko,OpenSource — Rorschach @ 13:43
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Gerade eben kam über die Mailingliste die Nachricht, dass das lang ersehnte Om 2008.8 Release endlich freigegeben wurde.

Die wichtigsten Neuerungen können im Wiki nachgelesen werden: http://wiki.openmoko.org/wiki/Om_2008.8 .

Ich bin es gerade am flashen. Sobal ich es getestet habe folgt natürlich ein Review hier :)

Download-Links:
* Om2008.8.rootfs.jffs2 (rootfs)
* Om2008.8.uImage.bin (kernel)

 

Freerunner: USB-Networking August 6, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko,OpenSource — Rorschach @ 20:47
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Heute ist endlich mein Neo Freerunner angekommen *freu* , was bedeutet dass in Zukunft mehr Blogeinträge darüber erscheinen werden. Als erstes habe ich es aufgeladen, denke ich. Genau kann ich es nicht sagen, da ich keine funktionierende Batterieanzeige besitze und /proc/apm nur Kaudawelsch ausspuckt:

# cat /proc/apm
1.13 1.2 0x02 0x01 0x03 0x08 -1% -1 ?


Naja wie dem auch sei. Als nächstes habe ich dann USB-Networking aktiviert. Damit kann man sich einmal von seinem PC aus per ssh zu seinem Handy verbinden und zum zweiten kann man dann von seinem Handy aus das Internet erreichen und zum Beispiel Updates einspielen. Um USB-Networking einzurichten muss man eine Reihe von Befehlen eingeben:

iptables -A POSTROUTING -t nat -j MASQUERADE -s 192.168.0.0/24
sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1
ifconfig usb0 192.168.0.200

Jetzt kann man sich mit:

ssh root@192.168.0.202

bereits zu seinem Handy verbinden. Doch um von seinem Handy aus Domains aufzurufen was ua. nötig ist um Updates einzuspielen muss man noch einen DNS-Server konfigurieren. Dazu kann man entweder auf seinem eigenen Rechner einen Server aufsetzen zum Beispiel mit bind9 oder man forwarded die Requests des Handys einfach auf den eigenen DSL-Router der diese Aufgabe in den meisten Fällen von Haus aus übernehmen kann. Dazu legt man wieder zwei iptables Regeln an:

iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp -s 192.168.0.202 -d 192.168.0.200 --dport domain -j DNAT --to-destination IP-DES-EIGENEN-ROUTERS
iptables -t nat -A PREROUTING -p udp -s 192.168.0.202 -d 192.168.0.200 --dport domain -j DNAT --to-destination IP-DES-EIGENEN-ROUTERS

IP-DES-EIGENEN-ROUTERS muss natürlich mit der richtigen (internen) IP-Adresse des Routers ersetzt werden. Hat man dies gemacht kann man endlich Domains ansprechen und zum Beispiel heise anpingen:

ping heise.de

und auch endlich sein Handy updaten mit:

opkg update && opkg upgrade

Danach sollte man sein Handy rebooten um in den Genuss der Updates zu kommen. Viel gebracht scheint es nicht zu haben, die Batterieanzeige scheint immer noch im Arsch zu sein, was wohl an einem kaputen apm in meinem Image (Openmoko P1-Snapshot-20080801) liegt.

Naja morgen geht’s weiter :)

 

FSF empfiehlt Neo Freerunner als bessere Alternative zum iPhone Juli 11, 2008

Filed under: Neo Freerunner,OpenMoko,OpenSource — Rorschach @ 16:12
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In einem schönen Artikel im FSF Blog werden Gründe genannt warum man sich kein iPhone sondern ein Neo Freerunner zulegen sollte.

Wer es nicht kennt: Neo Freerunner ist ein offenes Handy, welches offene Betriebssysteme wie OpenMoko und Qtopia unterstützt. Auch eine Unterstützung von Googles Android ist dank der offenen Hardwarespezifikationen des Freerunners sehr wahrscheinlich.

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Die Vorteile des Freerunners sind recht offensichtlich: Offene Software erlaubt eine schnelle Entwicklung und mehr Vielfalt. Man ist nicht auf die Fähigkeiten oder das Aussehen einer einzigen Anwendung, wie zum Beispiel einem Kalender oder einem Adressbuch angewiesen sondern kann zwischen verschiedenen wählen bzw. sich seine eigene Anwendung schreiben. Durch den offenen Quellcode der Anwendungen ist auch die Sicherheit des Smartphones gewährleistet. Man kann mit dem Handy machen was man möchte und nicht nur das was der Hersteller meint, was man damit ausschliesslich tun sollte. Desweitern erleichtert freie Software die Synchronisation des Handy mit dem PCs.

Die Nachteile des iPhones genauso: Proprietäre Software schreibt einem die Nutzung des Handys vor. Es lassen sich keine freien Multimedia-Formate abspielen und die Benutzung freier Software auf dem iPhone wird von Apple verhindert. Es kann (und macht es auch) Daten über einen unbemerkt an Dritte weiterleiten, Knebelverträge von Providern, der überzogene Preis, uvm..

Wer sich eins zulegen möchte (ich hab meins bereits bestellt) hier ist eine Liste mit deutschen Resellern:
http://www.pulster.de/
http://www.goldelico.com/
http://trisoft.de/

 

 
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