Rorschachs Tagebuch

72 Stunden Countdown für Internetsperren-ePetition Mai 25, 2009

Filed under: Gesellschaft,Internet — Rorschach @ 17:05
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zensuristkeineloesung

Gestern hat netzpolitik einen 72 Stunden Countdown für die Petition gegen Internetsperren gestartet.

Ziel ist es bis zur öffentlichen Anhörung im Bundestag über die Netzsperren, welche diesen Mittwoch stattfindet, mindestens die 100.000er Marke von Unterzeichnern zu knacken. Je mehr es sind desto besser ist es natürlich, momentaner Stand ist etwas über 90.000.

Wenn ihr also noch nicht unterzeichnet habt, solltet ihr die Gelegenheit jetzt wahrnehmen und euer Zeichen für ein freies Netz setzen: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860 (achja seid darauf gefasst, dass die Seite oft extrem ausgelastet ist da die Regierung sie wohl auf einem 486er laufen lässt😉 ).

Ausserdem könnt ihr euere Freunde, Eltern, Familie und Kollegen auf das Thema ansprechen und natürlich auch selbst darüber bloggen, twittern, etc…! Je mehr die Öffentlichkeit und die Nicht-Geeks darüber aufgeklärt werden, was da eigentlich passiert desto besser die Chance, dass die Freiheit des Netzes erhalten bleibt und kein providerübergreifendes Zensurinstrument geschaffen wird.

 

4 Responses to “72 Stunden Countdown für Internetsperren-ePetition”

  1. timaba Says:

    Die Regierung lässt die Seite auf gar keinem Server laufen, sondern der Bundestag. http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung

  2. Rorschach Says:

    Ja da hast du natürlich recht🙂 Mir ist die Gewaltenteilung auch durchaus bekannt, ich habe während dem Schreiben des Posts, als ich auf die Langsamkeit der Seite aufmerksam machen wollte nur nicht darüber nachgedacht gehabt.

  3. Reiner Says:

    Wir die Unterzeichner vom Grundeinkommen, haben es vor ein paar Wochen schon geschafft den Rechner für Tage lahm zulegen.
    Unsere Regierung möchte wohl nicht, dass wir die Demokratie nutzen. Leider wir die Regierung bzw. der Petitionsausschuss einen Husten, denen ist es ziemlich, egal wie viele abstimmen.
    Hier hilft nur noch die Einführung eines Volksentscheides, wie in der Schweiz. Da konnte man es am letzten Wochenende sehn, dort waren 67% der Bevölkerung für die grundsätzliche Bezahlung der komplementärer Medizin, obwohl der Bundesrat dagegen war.
    Drum unterstützt die „Initiative für ein Volksentscheid“.

  4. schlumpfine Says:

    Wenn ich auch mal klugscheißen darf: Bei 7,7mio Einwohnern und 1,2mio Ja-Stimmen von 67% der Bevölkerung zu sprechen finde ich gewagt😉
    Wobei du das politische System der Schweiz auch nicht einfach so vergleichen kannst mit dem in Deutschland und sich die Frage stellt, wie denn die Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene sich auf die Politik auswirken würde. Das sollte man vermutlich mit Ländern vergleichen, deren politisches System dem unseren ähnlicher ist, als das der Schweiz und die Volksentscheide in ihrer Verfassung verankert haben.


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