Rorschachs Tagebuch

Seit Jahren mal wieder Gnome… August 25, 2009

Filed under: Linux,Ubuntu — Rorschach @ 19:09
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Ich habe heute seit Jahren mal Gnome installiert und mich eingeloggt auf einer Jaunty-Installation.

Was soll ich sagen, es ist ein bischen träger geworden und es wird nochmehr Unsinn automatisch gestartet (bitte wieviel Prozent der Gnome-Nutzer haben einen Bluetoothanschluss am Rechner? 0-1%?).

Anstelle von diesem Unsinn hätte man mal lieber was sinnvolles integriert. Kann mir bitteschön jemand sagen warum ich den gconf-editor öffnen muss um einen selbst definierten Hotkey anzulegen? Ist das so aussergewöhnlich, poweruserhaft, dass die Gui diese Funktionalität nicht bereitstellen sollte? Versteht mich nicht falsch, ich will kein Plädoyer für Guis halten, hier spricht schliesslich ein überzeugter Fluxbox-Nutzer, aber wenn Ubuntu die Einsteigerdistribution schlecht hin sein soll und Gnome dessen Standard-Desktopumgebung ist, dann kann man doch einen gewissen Basiskomfort verlangen. In Fluxbox weiss ich, ich öffne einfach die keys-File, trag meinen Hotkey ein und lade die Box neu. Das ganze dauert max. 5sec. Aber in Gnome muss ich erstmal den gconf-editor öffnen, mich durch diese komischen Menüs wurschteln und an zwei Stellen Einträge für meinen Hotkey machen. Das ist einfach nur dämlich…

Doch dann hab ich das aller nervigste festgestellt: Ich kann ein Fenster nicht über die Panels maximieren. Erst hab ich gedacht, okay das wird eine Einstellung sein also die Panel-Settings angeschaut doch da gibt es nichts entsprechendes, im Wiki nachgeschaut und nichts gefunden. Danach natürlich gegoogelt. Und da finde ich zwei Sachen: einmal einen Brainstormeintrag wo ein User das gleiche wünscht. Gleichzeitig finde ich hier aber im Gnome 1.4 manual genau die besagte Einstellung. Liegt es jetzt am „neuen“ Gnome oder an Ubuntu, dass dies nicht geht?

Naja ich werde mich mit Gnome schon arrangieren…Da ich arbeitsbedingt dafür etwas User-Support leisten muss, muss ich’s mir einfach antun auch wenn mich diese beiden Dinge echt tierisch nerven.

 

24 Responses to “Seit Jahren mal wieder Gnome…”

  1. cLinx Says:

    Zu 1:
    In jedem Laptop der in der letzten 3-4 Jahren gebaut wurde findet sich ein Bluetooth-Chip.

    Zu 2:
    Hotkeys kann man unter „System“ -> „Einstellungen“ -> „Tastenkombinationen“ definieren.

  2. Rorschach Says:

    Also mein Laptop ist nicht 4 Jahre alt und hat keinen, mein Bruder hat sich letzte Woche eins gekauft, das hat auch keinen und von den unzähligen Desktop-Rechnern ganz zu schweigen. Bluetooth ist einfach eine Nieschen-Technologie, die sich abseits von Auto-Freisprechanlagen nie wirklich durchgesetzt hat… Sowas muss imo nicht für jeden Ubuntuuser per default Rescourcen verbrauchen.

    Und unter „System” -> „Einstellungen” -> „Tastenkombinationen” kann man keine selbstdefinierten Hotkeys anlegen! Das geht nur, wie oben bereits gesagt, mit dem gconf-editor.

  3. Lars Says:

    Das geht über Einstellungen -> Hauptmenü.
    So einfach ist das, den gconf-editor braucht man dazu nicht.

  4. Lars Says:

    Sorry, nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.😉
    War ein Gedankenfehler meinerseits.

  5. scrawl Says:

    Benutzerdefinierte Tastenkombos gehen über System->Einstellungen->Tastenkombinationen („Hinzufügen“)

    „Fenster über das Panel maximieren“ ebenfalls dort (unter Fenstermanagement->Vollbild)

  6. Simon Says:

    Das bluetooth eine Nieschentechnologie ist ist einfach Schwachsinn. Jedes Handy hats und großer Teil der Computer auch.

  7. Tilmann Says:

    Hallo, ich sehe nicht wo man da keine selbstdefinierten Tastenkombinationen anlegen kann. Du klickst einfach auf „Hinzufügen“ in dem Fenster. Du wirst dann nach dem Namen und dem zugehörigen Kommando gefragt. Etwas unintuitiv ist, dass in dem aufpoppenden Dialog-Fenster die Tastenkombi nicht eingestellt werden kann, sondern in der Übersicht festgelegt werden muss.

    Was soll das Gnome-Bashing? Ich habe sowohl Gnome als auch Fluxbox über eineinhalb Jahre verwendet. Es sind vollkommen verschiedene Konzepte, die auf unterschiedliche Benutzergruppen ausgelegt sind. Beide haben jeweils ihre Stärken (und Schwächen). Und Fluxbox ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Schon mal versucht selbst einen Style zu erstellen? Viele sehen nämlich leider ziemlich altbacken und unmodern aus. Damit kann man echt verdammt viel Zeit verbringen.

  8. Ubuntianer Says:

    Bitte das nächste Mal erst in #ubuntu oder auf ubuntuusers.de im Forum fragen, wenn Du etwas bei Gnome vermisst bzw. nicht finden kannst.
    (Ich nehme einfach mal kraft eigener Arroganz an, dass Du das nicht getan hast. Entschuldigung.)

    Und bitte erst, wenn wirklich etwas fehlt, einen miesgelaunten Blogeintrag verfassen. Das lesen schließlich tatsächlich andere Leute und die könnten es sogar glauben, wenn sie nicht in die Kommentare gucken!

    Das mit Bluetooth ist eben eine Entscheidung pro besserer Hardwareunterstützung bei ein klein wenig höherem RAM-Bedarf und winziger Startverzögerung.
    Schalte es doch einfach ab, wenn es Dich so stört.

  9. Tobias Says:

    Also mein Firmen Notebook hat Bluetooth, mein privat Notebook hat Bluetooth und mein Desktop auch. Und die sind alle nicht ganz neu. So ganz als Nischenprodukt würde ich es also nicht abtun.
    Was ich viel schlimmer finde ist, das KDE 4.x noch nicht Bluetooth unterstützt, sondern nur die 3.5.

  10. Matthias Says:

    Es gibt so viele Technologie, die nicht jeder hat und trotzdem ist es schön wenn ein Betriebssystem sie unterstützt.
    Viele Desktop-PCs haben kein WLAN, Dockingstationanschlüsse oder Infrarot.
    Man wird nur wenige Notebooks mit RAID-Controller finden, seltsamen Controller-Karten,…
    Das ist eben so. All das muss eben einfach ein normales Betriebssystem unterstützen und gerade Bluetooth hat enorm Potential. Das ist vielleicht noch nicht den absoluten Durchbruch geschafft hat liegt vielleicht gerade daran, dass es nicht überall perfekt unterstützt wird.
    Im Bereich Funktastaturen und -mäuse hat Bluetooth viele Vorteile. Mit einem eingebauten Chip kann man auf jeglichen weiteren Sender verzichten. Das ist bei Desktops vielleicht nur nett bei Notebooks aber fast unverzichtbar.
    Das schöne an Linux ist doch, dass man eine fehlende Funktion sich selber erstellen kann und alles was man nicht haben will auch weglassen kann.

  11. Moritz Says:

    Mir ist es egal ob Gnome, KDE oder was anderes. Soll doch jeder einfach das benutzen was er will. Auf den anderen Erguss möchte ich garnicht eingehen, die anderen haben dazu schon wahre Worte verfasst.

    Dein Blog-Post ist aber sowas von mit Frustration geträngt, dass ich nicht weiss ob das jetzt mutig war oder einfach nur peinlich ist.

    Ein wenig mehr Flexibilität deinerseits wäre schön😉

  12. Flo Says:

    Hallo erstmal!

    Zu 1:
    Also mein dienstlicher Lappy hat Bt, mein privater Lappy auch und mein PC hat einen BT-Dongle… warum? Sowohl um die Daten meines Handys zu laden (funktioniert super!) als auch für ein BT-Headset. Das könnte besser gehen… aber immerhin. Wenn ich unter GNOME kein BT hätte, dann fände ich das schlimm! Vor 3 Jahren musste ich noch basteln, aber mein Lappy hatte es auch damals schon.

    Zu 2:
    Wurde schon gesagt –> Hotkeys kann man unter „System” -> „Einstellungen” -> „Tastenkombinationen” definieren.

    und zu 3:
    Hab ich bisher nicht gebraucht, aber sicher gibt es da auch eine Lösung

    Fazit: Ich persönlich finde GNOME super, vor allem in der einfachen Bedienung und seinem mittlerweile ausgereiftem Umfang!

  13. Andy1 Says:

    Den Frust mit Bluetooth kann ich nachvollziehen, den ich benutze und besitze bis auf Handy ebenfalls kein Bluetooth.
    Besser wäre es wenn die Hardwareerkennung sauber durchläuft und wenn kein Bluetooth vorhanden ist, auch keins per default installiert wird.
    Dann könnte man auch von flexibilität sprechen, ich kann den „Frust“ gut nachvollziehen, und mal im ernst „Friede, Freude, Eierkuchenbeiträge, machen nicht wirklich Sinn, wichtiger ist es aus Beiträgen wie diesen zu lernen und eben zu zeigen, das dies eine einzelne Meinung ist, egal wie „frustrierend“ sie erscheinen mag.
    Gnome ist ganz okay, es gibt „schlimmere“ Desktopmanager, sicher haben alle Desptopmanager die möglichkeit sie induviduell anzupassen und das ist das gute.

  14. Ralf Says:

    moin,

    also ich bin seit ca. 3 Jahren (K)Ubuntu-user und nutze sowohl gnome (laptop) als auch kde (desktop). Mit beiden GUI’s habe ich mich sehr schnell und dank zahlreicher wunderbarer Erklärungen im Netz (insbesondere ubuntuusers.de) zurecht gefunden und möchte Linux nicht mehr missen.

    Schade, dass du mit deinem Eintrag hier Umsteiger abschreckst. Aber das www ist (größtenteils) ein freies Medium und somit darfst natürlich auch du schreiben was du magst.

    Ich meine damit nur, dass es traurig ist, dass jemand voreilig etwas postet ohne vorherige Verifizierung seiner Aussagen.

  15. Roman Says:

    Ich bin der Meinung, dass Bluetooth keine Nischen-Technologie ist, aber der Gedanke, dass es per default abgeschaltet sein müsste, gefällt mir dennoch. Wer es braucht, kann es einschalten; jetzt ist es halt umgekehrt.

    Beim Lesen Deines Artikels bin ich zunächst etwas erschrocken und wähnte mich zunächst in einem „Bashing-Blog“ zu sein. Wenn man dann aber weiterliest, entdeckt man den guten, alten Rorschach wieder😉 Trotzdem möchte ich Dir – wie meine Vorschreiber – ans Herz legen, etwas weniger „dampfig“ zu schreiben, Einsteiger könnten davon abgeschreckt werden. Und eigentlich wollen wir sie ja einladen, bei uns mitzutun, oder?

  16. Tempura Says:

    Bluetooth ist sicher keine Nischen-Technologie, aber sie ist auch kein Standard auf PCs. Desktops haben sie von Haus aus praktisch gar nicht und müssen über Sticks nachgerüstet werden. Notebooks und Netbooks haben sie in ca. 40-50 der Fälle. Vor allem bei günstigen Geräten wird BT gerne eingespart. In unserer Firma haben wir über die letzten Jahre gut 10-15 Modelle Portabler Rechner benutzt, alle in der unteren Preisklasse, und da hatte gerade mal ein Modell von Dell Bluetooth.

    Ansonsten stimmt es aber: Funktionen die gar nicht erst Existieren, sollten auch nicht automatisch gestartet werden. Das kostet Speicher, Leistung und Zeit.

  17. Stefan Says:

    Also, die Sache mit BT wurde hier ja jetzt durchgekaut. Was ich alberner finde, ist, dass Einzelpersonen (in diesem Fall der Verfasser) ihre eigenen Gewohnheiten als Maßstab für die Allgemeinheit hernehmen. Das nimmt dann teilweise wirklich absurde Züge an:

    >aber wenn Ubuntu die Einsteigerdistribution schlecht hin sein soll (…) dann kann man doch einen gewissen Basiskomfort verlangen.

    Ja, genau. Weil jeder Einsteiger zuerst einmal daran denkt, sich neue Hotkeys zu definieren…

    >In Fluxbox weiss ich, ich öffne einfach die keys-File, trag meinen Hotkey ein und lade die Box neu.“

    Juhu, Konfigurationsdateien manuell editieren – na, wenn DAS mal nicht komfortabel und einsteigerfreundlich ist! Party like it’s 1999!

    Ich werfe da mal das Stichwort „Reality Check“ in den Raum…

  18. Rorschach Says:

    Schön, dass ich mit meiner Meinung zu BT nicht alleine da stehe🙂 Ich finde nach wie vor, dass wenn ein Rechner kein BT-Anschluss besitzt Gnome auch nicht den Daemon laden sollte.

    Ich hab das Erstellen eines Hotkeys um claws-mail zu starten nicht direkt hinbekommen und der Hinzufügen-Button hat mich verwirrt, also hab ich in’s Wiki geschaut und dort (http://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Tastenkürzel) steht als einzige Lösung!, der Weg über den gconf-editor. Wenn jemand weiss wie dies doch über die Gui geht, falls es geht, wär es cool, wenn es derjenige an dieser Stelle im Wiki ergänzen würde.

    Zum Überlappen des Panels von Fenstern muss ich sagen, dass ich auch das nicht hinbekommen habe. Ich meine es gibt genau zwei Orte an denen sich solch eine Einstellung sinnvoller Weise befinden soll. Erstmal bei einem windowmanager könnte es eine generelle Einstellung sein, dass ein Fenster standardmässig ein anderes überdecken darf. Das ist beim floating-wm metacity von Gnome standardmässig so. Also muss das Panel eine Extrawurst sein und die Einstellung um dies zu verändern kann sinnvoller Weise nur in den Paneleinstellungen zu finden sein, aber da ist sie nicht. Das ist imo einfach nicht intuitiv.

    Ich wollte hier kein Gnome-Bashing machen sondern einfach nur schreiben was mich gestern genervt hat. Ich mag Linux weil ich gewohnt bin, dass alles so funktioniert wie ich es will. Ich kann mein System intuitiv tweaken und einstellen weil sich alles in logisch aufgebauten Konfigurationsdateien befindet. Das finde ich auch an Fluxbox gut. Ich kann in fünf Dateien alle Einstellungen des Fenstermanagers vornehmen. Bei Gnome wollte ich gestern imo zwei ganz simple Sachen einstellen und bin trotz google gefrustet gewesen…

  19. Andreas Says:

    Hi,

    schließe mich ganz stefans kommentar an:

    Du vergleichst fluxbox mit gnome – respekt. das ist als würde ich ein Fahrrad mit einem Raumschiff vergleichen, beides sind – wenn man es abstrakt betrachtet – Fortbewegungsmittel, sprechen aber gänzlich unterschiedliche Benutzerschichten an.

  20. sgo Says:

    Hi,

    wie schon gut erklärt, gehst du um neue Tastaturkürzel hinzuzufügen auf System->Einstellungen->Tastenkombinationen->Hinzufügen. In dem aufpoppenden Feld gibst du den Namen für die Kombination und den Befehl (claws-mail) an. Ein klick auf „Anwenden“, die Liste der Tastenkombinationen nach unten scrollen bis du zu dem Unterpunkt „Eigene Tastenkombinationen“ kommst und dort deinen eben angelegten Befehl auswehlen. Ein Klick in die äußerste rechte Spalte ermöglicht dir nun, die neue Tastenkombination anzugeben. Hab es eben probiert, hat 30s gedauert.😉 Viel spaß!

  21. Maxe Says:

    Was hat denn das Starten von Bluetooth mit der Desktopumgebung zu tun? Doch wohl genau nichts.
    Dass ein Statusicon im Benachrichtigungsfeld erscheint, wenn BT an ist, sehe ich als selbstverständlich an. Dazu ist dieses Feld ja schließlich da und wer das nicht will, kann’s ja rauskicken.

    (Sorry, wenn das schon jemand vor mir sagte.)

  22. greebo Says:

    Na ja eigentlich haben die anderen ja schon alles geschrieben. GNOME ist eben kein Fluxbox, es ist etwas eigenes und trifft eigene Entscheidungen bei der Unterstützung. Ich nehme nicht an, dass du Fluxbox „ohne alles“ betreibst? Denn das ist ein Teil der Fluxbox-Philosophie, nur das nötigste mitliefern und den Nutzer installieren lassen, was er sonst noch zu brauchen glaubt. GNOME versucht stattdessen ein mehr oder minder sinnvolles Starterkit mitzuliefern, an dem sich die Nutzer orientieren oder gleich verwenden können. Das ist beides nicht besser oder schlechter, sondern eben anders. Genausogut könnte ich als überzeugter Awesome Fanboy über das Fensterkonzept und den rudimentären Scripting Support von Fluxbox und Gnome und und und lästern. Jedem das was Ihm/Ihr gefällt. Wenn du im Support arbeitest müsstest du doch Kummer gewöhnt sein😉.

  23. lbadder Says:

    Der ganze krams, der geladen wird, liegt an Ubuntu. Ich nenne es einfach mal DAU-System… Plug and Play… reinstecken und geht.
    Aber mit einem hast du Recht: Es ist lahm. Gegen Fluxbox oder Xfce kann es nicht anstinken.
    Doch für Wechsler von Win zu Linux ist Gnome besser! (das habe ich schon von mehreren gehört, die gewechselt sind: Gnome sieht anders aus. KDE sieht wie Windows aus. Xfce – warum bei einem High-End Rechner? Fluxbox… nicht Ubuntu-nativ. Man soll ja Umsteiger nicht verwirren, dass sie plötzlich unmengen an Auswahl für grafische Oberflächen haben… wo sie bei M$ und dem Apfel nur eine verogestzt bekommen.
    Was ich an Fluxbox blöd finde: das Scripten, aber wenns funzt, dann funzts…

  24. M. Says:

    Jeder Nutzer wird ein paar andere Ansprüche an sein System haben. Mag sein, dass es dir nicht passt, dass es diesen Bluetooth-Schnickschnack gibt, jemand mit einem Eeepc wird es wieder anders sehen. Welch Glück, dass man den Desktop, das System konfigurieren kann, ganz wie es einem gefällt. Jemand, der nichts konfigurieren möchte, sollte Linux vllt. gar nicht nutzen – denn Konfiguration ist doch eine der großen Linux-Stärken. Man kann mit seinem Computer machen, was man will. Des Weiteren ist es, na ja, doch schon fast unsinnig, sich über kostenfreie Betriebssysteme aufzuregen. Vllt. stört dich auch einfach Gnome, aber Gnome ist immerhin ein, wenn nicht sogar der große Linux-Desktop (s. Debian mit Standard-Setup, Ubuntu). Und warum? Weil nicht jeder Lust hat, seinen Desktop über irgendwelche Config-Files einzustellen. Natürlich bietet es Vorteile (leichtere Desktop-Umgebung), das wie bei Fluxbox zu machen. Wenn man so will, ist es nach ein bisschen Einarbeitung sogar einen klarere Bedienung. Allerdings: Wenn du mal in Stadtverwaltungen guckst, wirst du feststellen müssen, dass Lieschen Müller vielleicht keine Lust hat, ihren Desktop ohne GUI zu konfigurieren, sondern einfach ein Fensterchen mit kleinen Icons braucht, um sich daran festhalten zu können. Wenn man freilich sagt: Mein Linux ist ein Nerd-Ding, das nur ich beherrschen können muss, sonst niemand – dann, freilich, bringt es das, sich zu denken, dass alle GUIs vom Teufel sind. Aber Linux ist eben ein soziales Projekt. . .


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